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Landfrauenverein Sankelmark e. V.  

 

Stadtführung in Schleswig

Am 10.04.2019 versammelten sich 48 Sankelmarker Landfrauen vor der Tourist-Information in der Plessenstraße in Schleswig. Hier warteten bereits die Gästeführer, um in 2 Gruppen mit uns die Altstadt und das Rathaus zu erkunden. Schon bevor es richtig los ging, gab es die ersten Informationen über Schleswigs Geschichte als Handelsmetropole der Wikinger und früheren Regierungssitz.
Dann ging es vorbei am Dom, dessen 112 m hoher Turm z.Zt. wegen Reparaturarbeiten eingerüstet ist. Feuchtigkeitsschäden am Turm und die Westfassade müssen saniert werden.
Über den Rathausmarkt ging es zum Rathaus. Nachdem an dieser Stelle das ehemalige Graukloster der Franziskaner abgerissen wurde, wurde im Jahr 1794 das neue Rathaus in einem Stück, was damals ungewöhnlich war, erbaut. Teile des Fundaments aus Granit konnten wir durch in den Boden eingelassene Sichtfenster sehen. Beeindruckend ist der Ständesaal. Die Deckenmalerei täuscht beim Blick nach oben eine außergewöhnliche Höhe vor, als ob man von unten in einen Turm hineinsieht.
Zum Schluss ging es noch zum Holm, der ehemaligen Fischersiedlung. In der Mitte befindet sich eine kleine Kapelle mit dem Friedhof. Die Häuser rundherum sind größtenteils liebevoll renoviert und haben Rosenstöcke an den Wänden.
Nach einer kurzen Fahrt durch Angeln wurden wir zu einem gemütlichen Cafe´-Nachmittag mit hausgemachten Kuchen bei „Tante Anne“ in Dammholm erwartet.

 

„Aus alt mach‘ neu“

Wer hat sie nicht in einer Schublade, die Schmuckteilchen, die kaum mehr getragen werden. Sei es, weil es sich dabei um defekten Schmuck handelt oder um Erbstücke, die man aber selbst nicht trägt, so bringt man es doch nicht übers Herz die Stücke einfach zu entsorgen.

Gute Möglichkeiten stellte Bente Kühl, Goldschmiedemeisterin und staatl. geprüfte Gestalterin, den Landfrauen in Sankelmark vor. Die nicht (mehr) getragenen Schmuckstücke bestehen aus Materialien, die wiederverwendet werden können. Kunden bringen ihre Stücke in die Werkstatt in der Kompagniestraße mit und lassen sich nach eigenen Vorstellungen oder Ideen der Goldschmiedemeisterin Neues fertigen, das sie dann gerne „anziehen“. Dabei spielt das persönliche Gespräch eine große Rolle, um festzustellen, ob z.B. ein modernes, klassisches oder verspieltes Schmuckstück entstehen soll, das zu der Trägerin passt. Auch Edelsteine, Perlen sowie Silberbestecke finden neue Verwendung. Am besten zu verarbeiten ist hierbei 835er Silber. Daraus entstehen zum Beispiel Ringe und Anhänger für Ketten. Frau Kühl, die seit 2011 in Flensburg selbständig tätig ist, hatte einige Exemplare als Anschauungsobjekte mitgebracht, die die Runde machten. Außerdem konnten die Landfrauen sich anhand der auf der Leinwand gezeigten Bilder inspirieren lassen. Schmuck unterliegt auch einer Mode. Während es früher nicht üblich war Gold und Silber zu kombinieren, ist es heute geradezu modern zweifarbigen Schmuck zu tragen. Für die Umarbeitung werden mindestens 3 Stunden Arbeitsaufwand benötigt. Es werden sogar Kurse angeboten, in denen man selbst unter Anleitung handwerklich kreativ werden kann. Der Vortrag war sehr interessant und die eine oder andere Landfrau kann sich sicher vorstellen ein neues Schmuckstück fertigen zu lassen.

 

Arthrose

Am 13.02.2019 referierte Dr. Volker Stein, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Helios-Klinik in Schleswig, zum Thema Arthrose. 53 interessierte, vielleicht zum Teil auch betroffene Sankelmarker Landfrauen folgten seinem Vortrag.

Mittlerweile entfallen 10 % der Gesundheitskosten auf diese Erkrankung der Gelenke. Meist wird Arthrose zuerst an den Händen sichtbar. Wenn die Gelenke sich verändern und dick werden, handelt es sich um den Versuch des Körpers sich selbst zu heilen. Er will die zerstörte Knorpelschicht, die wichtig ist für schmerzfreie Bewegungen, durch die Bildung von Knochen und Narbengewebe ersetzen, aber die Knorpelschicht ist einmalig. Sie besteht aus Kollagenfasern, ist elastisch und nicht zu ersetzen oder wiederherzustellen. Den Wissenschaftlern, die sich seit Jahren damit beschäftigen ist es bisher nicht gelungen einen Ersatz zu finden. Die Ursachen für die Erkrankung können in verschiedenen Bereichen liegen: Vererbung, Fehlanlagen (z.B. O-Beine), Unfälle, Durchblutungsstörungen und auch Infekte. Rheuma kann besonders häufig bei Frauen zu Arthrose führen. Übergewicht spielt bei Arthrose in den Kniegelenken eine Rolle. Die Erkrankung verläuft in Schüben und stets ansteigend, d.h. der Leidensdruck wird immer größer. Die Diagnose erfolgt u.a. durch Röntgen, MRT/CT und Szintigraphie.
Die Therapie kann beginnen mit Gewichtsreduktion, Krankengymnastik und Schmerzmitteln. Es wird empfohlen auf Schweinefleisch zu verzichten. Je nach Befund kann Akkupunktur, Röntgenreizbestrahlung oder Gabe von Cortison weiterhelfen, bevor eine Operation unumgänglich wird. Pro Jahr wird in ca. 350.000 Fällen in Deutschland eine OP mit künstlichen Gelenken durchgeführt. Mögliche Risiken sind Infektionen, Thrombose, Lockerung des Implantats u.a.
Die Ausführungen von Dr. Stein waren sehr ausführlich und leicht verständlich. Die Landfrauen zeigten auch durch Fragen zum Thema, wie wichtig ihnen diese Informationen waren.

 

 

Jahreshauptversammlung

Am 30.01.2019 begrüßte die 1. Vorsitzende, Frauke Janssen, die 67 anwesenden Landfrauen zur Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Sankelmark e.V. Im Rahmen der Versammlung wurden u.a. die 2. Vorsitzende, Elke Möwert-Hoffman, die Kassenführerin Annegret Josupeit für weitere 4 Jahre und die Beisitzerin Doris Benzmann für 2 Jahre wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde Bettina Eggert als Beisitzerin für 2 Jahre gewählt. Roswitha Schade wurde als Kassenprüferin ebenfalls für 2 Jahre gewählt. Außerdem konnten 5 neue Mitglieder bestätigt werden. Der Landfrauenverein hat zurzeit 195 Mitglieder.
Ein besonderes Dankeschön in Form von Blumengeschenken erhielten Edeltraud Johannsen für die Organisation der regelmäßigen Wanderungen, Carola Thomsen für die Bewirtung und Marion Otzen für die Tätigkeit im Vorstand in den vergangenen 4 Jahren.
Die Austrägerinnen durften am Schluss der Veranstaltung ebenfalls eine kleine Blume mit nach Hause nehmen.
Nach den Wahlen und der anschließenden Kaffeetafel gab es einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres in Wort und Bild. Für 2019 liegt das Jahresprogramm bereits vor. Es werden interessante Veranstaltungen angeboten und für Anfang September ist eine mehrtägige Fahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte geplant.
Zum Ausklang des Nachmittags trug das „Geestland-Trio“ aus Schafflund zur Unterhaltung mit bayrischer Musik und bekannten Schlagern bei. Die Landfrauen ließen sich zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln animieren.

 

Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Sankelmark am 28.11.2018  im Bilschaukrug 

Es waren 78 Landfrauen erschienen sowie Pastorin Joos als Gast und P. Lange, der uns mit den unterschiedlichsten Texten unterhalten wollte. 

Wir fanden schöne adventlich geschmückte Tische vor.Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende, Frauke Janssen, haben wir mit einem gemeinsamen Lied: „Bald nun ist Weihnachtszeit“ begonnen.Es folgte die Kaffeetafel, an die sich das Lied: „Macht hoch die Tür“ anschloss.Pastor Wolfgang Lange aus Dithmarschen/Nordfriesland, wie er sagte, las uns dann aus zwei seiner Bücher vor. Bereits im Vikariat hatte er begonnen heitere Geschichten zu sammeln, die er in diesen Büchern zusammengefasst hat.Anfangs las er recht heitere Geschichten und Anekdoten vor. Es hat uns Freude gemacht, ihm zuzuhören, war echt amüsant. Alle aufzuzählen, wäre müßig. 

Nach einer kurzen Pause, in der einige Damen die Gelegenheit ergriffen, ein oder zwei Bücher von Herrn Pastor Lange zu erwerben, begann er mit besinnlichen Texten, auch auf die Advents-bzw. Weihnachtszeit bezogen. 

So war von Allem etwas dabei: Fröhliches, Besinnliches, Nachdenkliches. 

Die Weihnachtslieder: „Alle Jahre wieder“, „Schneeflöckchen“, „Süßer die Glocken nie klingen“ wurden noch von uns gesungen. Beendet hat Frauke Janssen den gelungenen Nachmittag mit einigen Gedanken, dass eben neben der Betriebsamkeit, die die Adventszeit nun mal mit sich bringt, doch auch die Besinnlichkeit nicht zu kurz kommen möge.

 

 

„Rode Grütt“

Für den 21.11.2018 hatten wir Frau Dr. Annemarie Jensen für einen Vortrag über Hermann Claudius nach Bilschau-Krug eingeladen. Hermann Claudius, ein Urenkel von Matthias Claudius, lebte von 1878 bis 1980. Im Laufe seines Lebens gab es viele Veränderungen in den sozialen und politischen Verhältnissen. Er war Sohn eines Bahnmeisters und verbrachte seine Kindheit in einfachen Verhältnissen in Altona und Eimsbüttel. Er war als Lehrer vielseitig interessiert, gerne in der Natur, galt als kinderlieb und hatte 4 Töchter mit seiner ersten Frau. „Lopen leern“ und „Backen bleven“ beziehen sich auf die Welt von Kindern. Seine politischen Ansichten änderten sich im Laufe der Zeit. So schrieb er nach 1920 auch nationale Gedichte.
Zu den bekanntesten Texten gehört „Rode Grütt“. Alltagsgeschehen aus der Zeit der Industrialisierung, Gegensätze wie Großstadt und Natur sowie Arbeit und Freizeit wurden von Hermann Claudius in Gedichten verarbeitet. Er widmete sich sogar den Problemen der Frau in der Gesellschaft, was zu der Zeit ungewöhnlich war, z.B. in „Plünnen waschen“ oder „Sünntagsblomen“. Außerdem stammen von ihm auch Liedtexte wie „Jeden Morgen geht die Sonne auf“, als Gegenstück zu „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius und „Wann wir schreiten Seit´ an Seit´“. Dieses Lied wird auch heute noch als Schlusslied bei SPD-Versammlungen gesungen. „Mank Muern“ (1912) ist eine Sammlung von Großstadtliedern. Insgesamt gibt es mehr als 1200 Vertonungen seiner Texte. Zu seinem 100. Geburtstag wurde er besonders geehrt. Viele Werke wurden hochgeschätzt, andere eher nicht.
Eine Anekdote am Rande: In seinem Ausweis war als Geburtstag der 24.10. eingetragen anstelle vom 19.10.1878. Sein Vater war zu spät beim Amt vorstellig geworden, um die Geburt des Kindes anzuzeigen. Als er dann pro Tag der Verspätung einen Taler Buße zahlen sollte, einigte er sich mit dem Standesbeamten auf den 24.10.
Frau Dr. Jensen trug die interessanten Details über Hermann Claudius in plattdeutscher Sprache vor. Die Landfrauen hörten aufmerksam zu und haben bestimmt etwas dazugelernt.

Flohmarkt

Eine neue Idee wurde am Samstag den 10.11.2018 umgesetzt. Im Saal von Bilschau-Krug, also wetterunabhängig konnten Weihnachtsdekoration und Bücher beim Weihnachts- und Bücherflohmarkt der Landfrauen zum Verkauf angeboten oder andererseits für wenig Geld erworben werden. Bereits um 9 Uhr herrschte reges Treiben. Die Stände wurden aufgebaut und für die zu erwartende Kundschaft hergerichtet. Ab 10 Uhr kamen die ersten Besucher. In den folgenden Stunden wurden Handel betrieben und auch nette Gespräche geführt. Zum Mittagessen bot die Wirtin eine leckere Kürbissuppe an. Sicherlich hätten wir uns einige Stände und auch Besucher mehr gewünscht. Vielleicht werden es beim nächsten Mal mehr.

 

Kerzenhuus

Am 07. November machten sich 13 Landfrauen aus Sankelmark in Fahrgemeinschaften auf nach Steinfeld zum Kerzenhuus. Dort wurden wir bereits erwartet und konnten zunächst Kaffee, Apfelstrudel und Eis mit Vanillesoße genießen. Danach kam der kreative Teil. Unter Anleitung stellten wir Wachsschalen her, die mit einem Teelicht bestückt ein heimeliges Licht in unser Zuhause bringen oder als Geschenk für andere liebe Menschen gedacht sind. Zunächst wurde ein mit Wasser gefüllter Luftballon mehrmals in das flüssige Wachs getaucht. Schon war der Rohling fertig gestellt. Der Ballon konnte nach dem Trocknen entfernt werden, danach wurde erneut getaucht, um den oberen Rand zu verschönern und den gewünschten Farbverlauf zu erreichen. Mehr als 15 Farben standen in Fässern zur Verfügung. Zwischendurch hatten wir Zeit für Gespräche oder konnten uns das Sortiment an Kerzen, Geschenk- und Dekorationsartikeln ansehen, während unsere Schalen abkühlten.
Am Ende trugen wir zufrieden unsere Arbeiten nach Hause. Die eine oder andere Landfrau wird vielleicht bald evtl. mit Enkelkindern wiederkommen, um Kerzen zu ziehen.

 

Geschmorte Rippen und Dubai

Einmal im Jahr dürfen die Landfrauen im Rahmen einer Abendveranstaltung von Ihren Partnern oder Gästen begleitet werden. So begann der Abend in Bilschau-Krug mit einem gemeinsamen Essen.
Danach hielt Gunnar Green seinen Vortrag über Dubai, eine Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er reist stets auf eigene Faust fernab von Tourismus, in einfachen Unterkünften, um Land und Leute kennenzulernen. So entstand auch der Eindruck, dass es vielleicht keine Stadt mit mehr Sackkarren gibt, als Dubai. Viele Lasten werden damit durch die Stadt transportiert.

Der Creek, ein 14 km langer Meeresarm teilt die Stadt in 2 Hälften. Mit sog. Dhaus werden 720.000 t Fracht jährlich auf dem Wasser transportiert. Wichtigste Verkehrsmittel sind die Metro und die Tram. Laufen ist aufgrund der großen Distanzen und der Hitze nicht sinnvoll. Die Straßen sind oft vierspurig in jede Richtung. Dubai bietet den Urlaubern Sonne, gute Hotels und viele Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt gilt als ausgesprochen sicher. Es gelten strenge Gesetze und die Strafen sind hart.
Ein besonderes Highlight ist Silvester am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt (830 m)
. Das ca. 6-minütige Feuerwerk kostet mehrere Millionen Euro. Jährlich kommen hunderttausende um das neue Jahr dort zu begrüßen. Bekannt sind auch die Bilder von den während eines Baubooms entstandenen Hochhäusern und den im Wasser aufgeschütteten künstlichen Inseln, den „Palmen“. Dort entstanden auf den schmalen Wedeln einige tausend exklusive Villen und Ferienhäuser.
Energie sparen ist in den vereinigten Arabischen Emiraten nicht bekannt. Der Wasserverbrauch ist extrem hoch. Das liegt auch an der Bewässerung von Grünflächen. Der hohe Benzinverbrauch der Luxusfahrzeuge interessiert die Menschen nicht. Die „jungen Reichen“ haben viel Spaß dabei durch die Wüste zu „kurven“.
Bei einem Ausflug nach Abu Dhabi waren Bilder aus dem Ferrari-Park entstanden. Dort gibt es viele teure Autos zu bestaunen und auch die schnellste Achterbahn der Welt. Auf einer Strecke von 2000 m wird eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km pro Stunde erreicht. Wir sahen ein kurzes Video, das verbotener Weise während einer Fahrt mit versteckter Kamera gefilmt wurde, sozusagen ein Selbstversuch.

Der Vortrag lebte durch die Bilder und vor allem durch die eingespielten Ton- und Filmsequenzen. So bekamen wir einen interessanten Eindruck von der Stadt, die bekannt ist für Luxusläden, moderne Architektur und pulsierendes Nachtleben.

 

Demenz braucht Dich!

Zu dieser Veranstaltung am 19.09.2018 hatte der Landfrauenverein Sankelmark e.V. zusammen mit der Kirchengemeinde Oeversee-Jarplund und dem Sozialverband eingeladen.
Antje Holst vom Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein aus Norderstedt referierte unter dem Titel „Das Herz wird nicht dement – Umgang und Kommunikation mit Menschen mit Demenz“. Nach der Bedeutung des Wortes wird der Zustand beschrieben, wenn der „Verstand weg“ ist. Der Oberbegriff für die Erkrankung ist Alzheimer. Je nachdem welche Regionen des Gehirns betroffen sind, gibt es Unterschiede. So kann bei einigen Menschen die Sprache betroffen sein und bei anderen Störungen im Erkennen oder Erinnerungsvermögen vorkommen. So bezeichnet man eine Demenz, die in mehreren Bereichen gleichzeitig auftritt als vaskulär. Viele berühmte Persönlichkeiten litten unter Alzheimer bzw. Demenz, z.B. Inge Meysel, Heidi Kabel, Rudi Assauer, Herbert Wehner und Omar Sharif. Oft besteht ein enger Zusammenhang mit Depressionen wie bei Gunther Sachs. Natürlich vergisst jeder von uns mal etwas. Wenn man aber feststellt, dass sich in einem Zeitraum von 6 Monaten Veränderungen, wie Sprachstörungen, Störungen im Erkennen oder Denkvermögen nicht bessern, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Als erstes sollten die Blutwerte kontrolliert werden, um eine Stoffwechselerkrankung auszuschließen, denn die hat u.U. gleiche Symptome. Viele haben Angst vor der Diagnose und gehen zu spät zum Arzt. Medikamente können den Verlauf der Krankheit verlangsamen, aber nicht heilen. In Deutschland sind z.Zt. bereits 1,7 Mio. Menschen an Demenz erkrankt. Wichtig für die Vorbeugung ist in Bewegung zu bleiben, Übergewicht zu vermeiden und soziale Kontakte zu pflegen.

An Demenz erkrankte Menschen spüren Ablehnung. Das Herz wird nicht dement – die Empfindungen bleiben. Wichtig im Umgang ist es, nicht auf die Defizite hinzuweisen. Die Betroffenen sollte man ernst nehmen, sowie mit Respekt und Wertschätzung behandeln, ihnen Ruhe und Sicherheit vermitteln und in ihrer Selbständigkeit unterstützen solange es geht.
Grundregeln in der Kommunikation und im Umgang sind:

  • langsam sprechen
  • Geduld haben und Zeit für Antworten lassen
  • einfache Sätze bilden
  • keine „wieso, weshalb, warum“ – Fragen
  • sich dem Betroffenen zuwenden, Blick- oder Körperkontakt herstellen
  • aufmerksam zuhören
  • andere Wahrnehmungen akzeptieren!

In der anschließenden Diskussion ging es auch um die Angehörigen von Erkrankten, denn diese brauchen ebenfalls Unterstützung. 41 ZuhörerInnen folgten aufmerksam dem Vortrag von Frau Holst und dürfen sich nun „Demenzpartner“ nennen. Als Erkennungszeichen gilt die Anstecknadel mit einem „Vergissmeinnicht“.  

 

Wandertag

Neben den Veranstaltungen, von denen an dieser Stelle berichtet wird, treffen sich unsere Landfrauen auch regelmäßig zu Wanderungen in der Umgebung. Die Saison begann im Mai mit einer Wanderung von Maasholm-Bad am Wasser entlang nach Maasholm und zurück am Wormhöfter Noor vorbei. Im Juni führte die Tour von Glücksburg-Quellental nach Meierwik und zurück am Roikier-See entlang. Grundsätzlich finden die Wanderungen jeweils dienstags statt Man trifft sich, wenn nichts anderes angegeben ist um 13.30 Uhr am Bilschau-Krug, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Wanderungen, die von Edeltraut geplant werden, dauern rund 2 Stunden und enden immer mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken an einem Ort, der immer eine Überraschung ist.

Für den 12.07.2018 war eine Wanderung durch das Stiftungsland Schäferhaus geplant. Trotz der hohen Temperaturen und dem drohenden Gewitter, das den langersehnten Regen bringen sollte, waren alle angemeldeten Landfrauen wie geplant um 14.30 Uhr am Treffpunkt. Zwar hatte es stellenweise tatsächlich Regenschauer gegeben, das beeinträchtigte unser Vorhaben jedoch nicht. Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr ist ein Naturschutzgebiet von 300 ha entstanden. Hier auf den „Wilden Weiden“ leben Konik-Wildpferde und Galloway-Rinder, von denen wir einige gesehen haben. Die Naturlandschaft hat uns sehr beeindruckt. Verschiedene Aussichtspunkte und der Ihlsee luden zum Verweilen ein. Auf Info-Tafeln gibt es Erläuterungen zu Pflanzen, Tieren und deren Lebensraum. Nach ca. 1 ½ Stunden hatten wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht.

Nun ging es zum gemeinsamen Grillabend nach Hüllerup zum Swingolfplatz. Dort kamen auch noch einige „Nichtwanderer“ dazu und es gab einen netten Klönschnack für Alle. Weitere Wanderungen sind für dieses Jahr noch bis Ende September geplant.

 

W:O:A

„Du fährst nach Wacken?“ Diese ungläubige Nachfrage hat bestimmt die eine oder andere Sankelmarker Landfrau vor dem 27.06.2018 zu hören bekommen. Natürlich waren wir nicht zum Heavy-Metal-Festival in Wacken. Das findet immer Anfang August statt.

Um 12 Uhr wurden wir im Restaurant „Zur Post“ zum Mittag essen erwartet. Danach hörten wir dort auch einen interessanten Vortrag mit Bildern und Videos über die Entstehung und die enorme Entwicklung rund um das Festival. Die Idee dazu hatten 1990 aus einer Bierlaune heraus die beiden Gründer Thomas Jensen und Holger Hübner am Tresen des örtlichen Gasthofes. Was mit 800 Besuchern begann hatte im letzten Jahr einen Zulauf von 75.000 Fans, die auch aus den USA, Chile, Neuseeland oder Malaysia anreisen. Eine unserer Landfrauen war vor über 25 Jahren selbst dabei gewesen.
In den nächsten Tagen wird wieder mit den Vorbereitungen begonnen. Allein 47 km Bauzäune werden zur Absperrung von 280 ha errichtet, mobile Straßenelemente müssen verlegt und 8 Bühnen aufgebaut werden. Es gibt auch ein Zirkuszelt, in dem Nachwuchswettbewerbe stattfinden. 5.000 Mitarbeiter sind um das Festival herum beschäftigt, incl. Feuerwehr, Sanitäter und Polizei.
Jedes Jahr versuchen die Veranstalter ihre Besucher mit etwas Besonderen zu überraschen. Die Organisatoren rufen sogar regelmäßig dazu auf mit dem Festivalteam Blut zu spenden und sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren zu lassen. Keinen Einfluss haben die Veranstalter auf das Wetter. 2007 hatte es so starke Regenfälle gegeben, dass die Fläche vor den Bühnen mittels eines Helikopters trocken „geföhnt“ werden musste, danach wurde der Platz mit Stroh ausgelegt. Das Wahrzeichen ist der Schädel einer Kuh. Es zeigt die Verbundenheit mit der ländlichen Region und weist auf die Kuhwiese als Veranstaltungsort hin. Durch eine Busfahrt um das Gelände erhielten wir einen Eindruck über die Größe der dazugehörigen Flächen.

Anschließend besuchten wir eine kleine Brauerei in Wacken. Diese ist unabhängig von dem Festival. Ihre Produktion von 2000 hl/Jahr würde für das Festival auch nicht ausreichen. Seit 2016 bringt die kleine Brauerei mit ihren 7 Mitarbeitern Craft-Bier mit Namen aus der nordischen Mythologie auf den Markt. Es handelt sich nach Aussage der Brauerei um ein spezielles Bier für spezielle Anlässe. Vertrieben wird es über Internet und über regionale Märkte. Aktuell war in der Zeitung zu lesen, dass es hinsichtlich der Bier-Namen Streitigkeiten mit einer dänischen Brauerei gibt. Ein paar Flaschen fuhren nach einer Verkostung mit den Landfrauen nach Hause.

Beim Kaffeetrinken in Kaisborstel in der Gärtnerei Vehrs ließen wir den Nachmittag ausklingen. In einem hübschen Ambiente durften wir uns am Kuchen Büfett bedienen. Danach konnte jeder für sich den Garten mit Kunst und Gartendesign erkunden, bis wir gegen 17.15 Uhr zufrieden die Heimreise antraten.

 

 

„Low carb“, d.h. mit wenig Kohlehydraten 

Insgesamt 21 Landfrauen bzw. Gäste hatten sich angemeldet, um im Juni mit Sünje Thiesen in der Schulküche in Oeversee zu kochen. Diesmal stand die Veranstaltung unter dem Motto „Low carb“. Bei den Gerichten ging es darum abends möglichst keine Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Die typischen „Sattmacher“ wie Kartoffeln, Brot, Nudeln und Reis werden dabei durch Gemüse ersetzt. In der Lasagne wurden statt der Nudelplatten fein geschnittene Kohlrabi-Scheiben verwendet. Fleisch, Käse und Fett sind bei der Zubereitung erlaubt. Grundlage für die Bechamelsauce war ein Kräuterfrischkäse. Bei den Salaten trafen Tomaten und Gurke auf Melonen, die ja bekanntlich wenig Kalorien enthalten. Nach einer guten Stunde war auch das spezielle Brot aus Möhren, Quark und vielen Eiern mit Hafer- und Weizenkleie sowie Leinsamen und Sonnenblumenkernen fertig. Dazu gab es einen Tomaten-Rucola-Aufstrich. Wie abwechslungsreich Low carb sein kann, zeigten ein Pilzomlette, Hähnchen-Päckchen aus dem Backofen und ein Kasseler-Gemüse-Eintopf. Zum Schluss bekamen wir noch eine kleine Übersicht von empfohlenen Lebensmitteln.
Natürlich hatten wir uns auch wieder einen Cocktail und einen Nachtisch gewünscht. Dabei war uns bewusst, dass diese Rezepte nicht den Grundsätzen von Low carb entsprechen, aber man muss es ja nicht immer so streng sehen. Der Spaß am Kochen und der Genuss standen wie immer im Vordergrund.

 

 

Fit für den Arbeitsalltag

Viele neigen dazu mehr und länger zu arbeiten. Es wird immer schwieriger den „Kopf wieder frei zu bekommen“. Mit Spaß und Motivation die Gesundheit und Vitalität stärken ist wichtig, um gesund zu bleiben. Wie das machbar ist, dazu gab es am 07.06.2018 Tipps und Anregungen in einem Vortrag von Frau Obermark-Stell. Zunächst ging es um den Begriff „Gesundheit“, der einen Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens beschreibt. Es ist unser höchstes Gut. Nach Schopenhauer ist Gesundheit nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Viel Wahrheit steckt auch in der Aussage von Voltaire: In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen und in der zweiten Hälfte unseres Lebens opfern wir unser Geld um gesund zu werden.

Die Gesundheit eines Menschen wird nur zu 20 % geprägt durch die genetische Veranlagung. Den Rest tragen Bewegung, Entspannung, Ernährung, Soziales und die Umwelt bei. Das größte Gesundheitsrisiko ist Bewegungsmangel.

Probleme in der heutigen (Arbeits-) Welt sind die Arbeitsverdichtung, d.h. immer mehr in weniger Zeit schaffen, die Schnelllebigkeit, die typisch deutsch ist und der technische Fortschritt, hier ist z.B. die ständige Erreichbarkeit durch Handys gemeint.

Wichtig ist es zwischendurch für Entspannung zu sorgen um die Akkus aufzuladen. Dauerstress verursacht „Burn Out“. Beim Auto leuchten Warnsignale auf, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Der Mensch muss selbst auf Warnsignale seines Körpers, seiner Gedanken und seines Verhaltens achten. Körperliche Schmerzen wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Gedanken wie: morgen muss ich noch das und das tun, Nervosität oder Schlaflosigkeit deuten darauf hin, dass etwas verändert werden muss. Wir müssen Strategien entwickeln, um den Stress zu kompensieren.
Am wichtigsten ist dabei die mentale Stresskompetenz. Durch eine einfache Übung erfuhren wir was Gedanken bewirken können. Frau Obermark-Stell bat uns die Augen zu schließen und an eine Zitrone zu denken, die auf dem Tisch vor uns liegt, frisch und gelb. In der Phantasie sollten wir sie anschneiden und hineinbeißen. Die Gedanken lösten einen körperlichen Vorgang aus – der Körper produziert Speichel.
Im übertragenen Sinne bedeutet das, wenn wir die Realität (schwierige Aufgabe) annehmen, die Anforderung konstruktiv bewerten und von unseren Fähigkeiten überzeugt sind, können wir jede Aufgabe lösen. Wir müssen lernen eigene Fähigkeiten positiv zu bewerten.

Darüber hinaus hilft es die Erholung aktiv zu gestalten (Pausen, Schlaf und Urlaub), im Alltag auch zu genießen genauso wie Sport treiben und für Bewegung sorgen.
Gegen Stress hilft das Lernen und Erweitern von fachlichen Kompetenzen, ein soziales Netz aufzubauen, Grenzen zu setzen und sich mit Selbst- und Zeitmanagement zu beschäftigen.

Die Schlussbemerkung lautete: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!

 

Schüßler Salze
Am 02.05.2018 hielt eine Apothekerin für uns einen Vortrag über Schüßler Salze. Es waren 42 interessierte Landfrauen der Einladung gefolgt. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken bekamen wir zunächst Informationen über Wilhelm Heinrich Schüßler, den Begründer der „Biochemischen Heilweise“ (1821 – 1898). Er studierte in Paris, Berlin und Prag Medizin und ließ sich später in Oldenburg nieder. Zu dieser Zeit gab es ca. 700 einzelne Arzneimittel und Schüßler wollte eine „abgekürzte Therapie“ finden. Er stellte fest, dass Mineralien wichtige Bestandteile des menschlichen Organismus sind. Er vermutete, dass Krankheiten Ausdruck von Mangel in den Zellen sein müssten. Dank seiner Forschung war Schüßler in der Lage, die Wirkung seiner Salze logisch und nachvollziehbar zu erklären. Durch die Gabe von Schüßler Salzen wird das Gleichgewicht im Körper wiederhergestellt. Es gibt 12 Basis-Salze, die je nach betroffenen Organen und den vorhandenen Störungen im Organismus zugeordnet werden können.
Die Mittel können miteinander kombiniert werden und haben keine Neben- bzw. Wechselwirkungen. Sie sind für alle Altersgruppen geeignet und als Tabletten oder Tropfen erhältlich. Die Dosierung reicht von 3 Tabletten täglich zur Prophylaxe bis zu alle 5 Minuten eine Tablette in Akutfällen.
Neben einem ausgeglichenen Mineralhaushalt gibt es zum Wohlbefinden aber auch andere wichtige Säulen für die Gesundheit: Bewegung, gesundes Essen, guter Schlaf, Hobbies, Freundschaften und ein fester Glauben. So endete der Vortrag.

 

Flirt im Schloss

Am 11.04.2018 unternahm der Landfrauenverein Sankelmark einen Nachmittagsausflug nach Glücksburg. In der Eingangshalle des 431 Jahre alten Schlosses empfing uns die Gästeführerin in einem mittelalterlichen Gewand zu einer besonderen Führung. Es ging um das Flirten und Hintergründe in der Anbahnung von Ehen in alten Zeiten. Heiraten aus Liebe war eher selten, meist spielten wirtschaftliche Gründe eine große Rolle. Gelegenheiten, wobei junge Männer und Frauen auf sich aufmerksam machen konnten gab es u.a. in der 1717 erbauten Kapelle. Hier saßen die Herren links und die Damen rechts, streng voneinander getrennt, aber die Blicke gingen nach gegenüber. Bauerntöchter liehen sich Schmuck und Kleider um sich besser darzustellen. Männer wurden auf sog. „Kavaliersreisen“ geschickt. Auf diesen Reisen, die sie auch in andere Länder führten sollten sie Erfahrungen sammeln. Weitere Gelegenheiten zum Flirten ergaben sich bei Banketts im weißen oder roten Saal. Durch die Fächersprache konnten die Damen ihr Interesse an ihrem Auserwählten zeigen. Um Verabredungen zu treffen, waren auch die Zofen behilflich. In den Türmen des Schlosses befanden sich auch Wohnräume, die wir besichtigen durften. Hier befindet sich das von Kaiserin Auguste-Viktoria genutzte Schlafzimmer mit dem anliegenden Esszimmer, das für eine „Fürstliche Kaffeetafel“ mit Führung gebucht werden kann.
Bis ca. 1914 das Korsett in Mode kam, unterlag die Kleidung der Damen keinen Zwängen. Mit dem Korsett wurden die schmale Taille und das gebärfreudige Becken betont. Die Möbel mussten entsprechend breit gestaltet werden. Die Mädchen heirateten bereits im Alter von ca. 13 Jahren. Die Männer waren bei der Heirat etwa Mitte bis Ende 20. Aus den Ehen gingen viele Kinder hervor. Sie waren die „Absicherung“ für´s Alter.
Nach der Schlossführung genossen wir eine Kaffeetafel im nahegelegenen Rosenkaffee.

 

„Upcycling“, d.h. Aufwerten

Unter diesem Motto trafen sich am 10.03.2018 kreative Landfrauen im ev. Gemeindehaus in Oeversee. Unterstützung gab es durch Ines vom „Nähtreff Nadelöhr“, einer Gruppe, die sich dort regelmäßig einmal im Monat abends zum Nähen trifft. Aus einem ausrangierten Hemd war binnen einer halben Stunde bereits das erste Sofakissen mit Tasche für die Fernbedienung fertig gestellt. Das zweite folgte zugleich. Wir hatten zwar eigene Nähmaschinen mitgebracht, durften aber Utensilien vom „Nähtreff“ nutzen. So konnten wir die Stoffe mit Hilfe von Rollschneidern, ähnlich einem Pizzaschneider, auf großen Unterlagen zurechtschneiden. In den aus Filz hergestellten Äpfeln verbargen sich Scheiben aus Metall, um die Textilien dabei zu beschweren. Wir lernten Stoffklammern kennen, die anstelle von Stecknadeln die Stoffe zusammenhalten. So bekamen wir Tipps und Tricks, die das Nähen erleichtern. Auch durch den Austausch in den Gesprächen konnte man das Eine oder Andere dazu lernen. Aufgewertet zu Umhängetaschen wurden zwei nicht mehr getragene Jeans und auch eine Kinder-Cargo Hose. Ob mit oder ohne Futterstoff bieten die daraus entstandenen Taschen viele einzelne Fächer bzw. Eingrifftaschen für Handy, Schlüssel oder Taschentücher. Außerdem wurde eine Schürze mit speziellen Trägern fertig gestellt, die nicht gebunden werden muss. Praktisch für Landfrauen, die gerne Kuchen backen und diese zu Veranstaltungen oder andere Gelegenheiten transportieren wollen ist auch eine Runde Tasche mit langen Tragebändern, in die man die Tortenhaube(n) stellen kann. Nach einer mitgebrachten Nähanleitung konnte das Projekt sogar mit einem abwischbaren Innenfutter umgesetzt werden. „Das können wir gerne nochmal machen“ lautete das Fazit, als unsere Arbeiten für ein Gruppenfoto auf einem Tisch arrangiert wurden. Wir sagen Ines vielen Dank für die Unterstützung. 

 

 

Hugo Eckener (1868 – 1954), Visionär und Weltbürger

Nachdem die 1. Vorsitzende, Frauke Janssen, die Landfrauen am 14.02.2018 in Bilschau-Krug begrüßt hatte, wies sie noch auf die nächsten Termine hin.
Am 07.03.2018 um 18.30 Uhr in Bilschau-Krug findet eine Veranstaltung zum Thema „Neue Energie für den Arbeitsalltag“ mit Frau Obermark-Stell statt. So können auch berufstätige Landfrauen und interessierte Gäste daran teilnehmen.
Anmeldungen werden entgegengenommen unter 0461/840 2328.

Am 10.03.2018 werden die Landfrauen kreativ. Unter dem Motto „Upcycling“, das heißt aufwerten können ab 9.30 Uhr im Gemeindehaus Oeversee Taschen aus alten Jeans oder Kissen aus ausrangierten Hemden u.a. unter Anleitung genäht werden. Anmeldung unter 04602/753.

Freie Plätze gibt es noch für die Mehrtagesfahrt nach Prag vom 28.05. – 31.05.2018, sowie für eine Tagestour nach Wacken mit Brauereibesichtigung und Weiterfahrt nach Kaisborstel (Gartendesign) am 27.06.2018. Weitere Informationen bzw. Anmeldung bitte unter 0461/979 303.

Bei allen Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen. Der Kostenbeitrag beträgt jeweils + 3 €.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel referierte Dr. Broder Schwensen vom Stadtarchiv Flensburg über Hugo Eckener, eine berühmte Flensburger Persönlichkeit. Zur Zeit Eckeners Geburt herrschte Aufbruchstimmung und Flensburg galt als Anziehungspunkt. Seine Eltern betrieben eine Zigarrenmanufaktur in der Norderstraße 8. Hugo Eckener wuchs dort mit 3 Geschwistern auf. Er besuchte das Alte Gymnasium, studierte danach Volkswirtschaft, Philosophie, Geschichte und Psychologie. Sein Studium schloss als Dr. rer. pol. ab und war immer vielseitig interessiert. Nach seinem Wehrdienst arbeitete er als Journalist bei den Flensburger Nachrichten. 1897 heiratete er Johanna Maaß, die Tochter des Verlegers, mit der er 3 Kinder hatte. Sein Weg führte ihn in den Süden, wo er Regionalredakteur der Frankfurter Zeitung wurde. Am Bodensee traf er mit Graf Zeppelin zusammen, der dort ein Luftschiff hatte. Heute würde man sagen er war sein „Medienkoordinator“, aber er wollte auch selbst Taten vollbringen. Nachdem der technikinteressierte Eckener 1911 seinen Führerschein für Luftschiffe gemacht hatte, fuhr er am 11.08.1912 mit dem Zeppelin „Hansa“ über Flensburg. Erste Luftbilder von Flensburg entstanden.
Nach dem Krieg wurde der Bau von Großflugschiffen verboten und das technische Wissen drohte verloren zu gehen. Ein raffinierter Ausweg wurde gefunden und so baute Hugo Eckener 1922/23 anstelle von Reparationszahlungen ein Luftschiff für die Amerikaner. Er trug dabei das Risiko für den Bau und die Überführung. Der Flug nach New York (7000 km) dauerte 80 Stunden. Mit einer Konfettiparade wurde Eckener am 15.10.1924 in New York empfangen, wo er „Man oft the year“ wurde. 1929 startete Hugo Eckener mit einem Zeppelin zu einem „Weltflug“ von Friedrichshafen über Russland, Tokio, Los Angeles nach Lakehurst und 1931 wurde ein Zeppelin zu einer Forschungsplattform während einer Polarfahrt. Die Epoche der Luftschifffahrt endete 1937 nach der Explosion der Wasserstofftanks der LZ 129 „Hindenburg“. Die Werke stiegen auf den Bau von Flugzeugen um. Nach dem 2. Weltkrieg im Alter von 77 Jahren wurde Eckener Herausgeber einer Zeitung. Er starb 1954 im Alter von 86 Jahren.
Am Ende seines Vortrags wies Dr. Schwensen auf eine Ausstellung zum Thema Hugo Eckener im Nordertor hin.

 

Jahreshauptversammlung 24.01.2018

66 Mitglieder des Vereins folgten der Einladung zur Jahreshauptversammlung am 24.Januar 2018. Die 1. Vorsitzende, Frauke Janssen, begrüßte die Mitglieder und Gäste und wünschte für das neue Jahr 2018 alles Gute. Sie dankte den Landfrauen für die Teilnahme an den Veranstaltungen im Laufe des vergangenen Jahres sowie dem Vorstand für die im Jahr 2017 geleistete Arbeit. Besonderer Dank galt auch Edeltraud Johannsen für die Organisation der Wanderungen und Carola Thomsen für die gute Bewirtung im Bilschau-Krug. Die Beisitzerin Marita Braaf wurde für 2 weitere Jahre wiedergewählt. Neue Kassenprüferin wurde Verena Jacobsen.

Nach den Regularien wurde die Kaffeetafel mit Klönschnack genossen. Es folgte der Jahresrückblick durch die 2. Vorsitzende Elke Möwert-Hoffmann. Zu einigen Veranstaltungen wurden Bilder auf der Leinwand gezeigt.

Im Anschluss gab Frauke Janssen einen Ausblick auf die für 2018 geplanten Veranstaltungen, insbesondere auf die Mehrtagesfahrt nach Prag. Auch auf das am 15.12 2018 stattfindende Weihnachtskonzert in der Laeiszhalle in Hamburg wurde schon hingewiesen, weil das Kontingent an Karten immer sehr begehrt ist.

Die in Freienwill ansässige Musikgruppe KiBaJoTo unterhielt die Landfrauen anschließend mit einem bunten Mix aus altbekannten Musikstücken. Bereits bei dem zweiten Lied „Barcarole in der Nacht“ von Connie Francis sang das Publikum begeistert mit. Es folgten weitere bekannte Titel und bei „Que sera“ wurde sogar geschunkelt. Die Zeit verging viel zu schnell. Den Rufen nach Zugabe folgten 2 weitere Stücke und die Zuhörer dankten mit großem Applaus.

 

Weihnachtsfeier der Landfrauen

Am 13.12.2017 trafen sich die Sankelmarker Landfrauen in Bilschau-Krug zu Ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier. Es gab leckere Torten und Käsebrote für alle. Wie immer zu den weihnachtlichen Treffen stand auch liebevoll gebackenes Kleingebäck bereit.
Für die Tischdekoration waren diesmal Frauen aus Jarplund verantwortlich. So zierten viele kleine Wichtel zwischen Tannenzweigen und Kerzen die Tische. Die Wichtel konnten am Ende der Veranstaltung käuflich erworben werden und schmücken nun das eine oder andere Zuhause der Landfrauen.
Unterhalten wurden wir mit plattdeutschen Liedern vorgetragen von Inge Lorenzen. Wir hörten z.B. das Lieblingslied ihrer Enkelkinder „Glockenlüden“. Frau Lorenzen erzählte, dass eines der Enkel immer wieder gerne mit ihr dieses Lied in „Geheimsprache“ (gemeint ist Plattdeutsch) singt. Auch Landfrauen singen gerne und so wurden wir zwischendurch animiert gemeinsam zu singen, begleitet durch Frau Lorenzen mit ihrer Gitarre.
Außerdem hörten wir humorvolle und anrührende Geschichten gelesen von Karl-Peter Köpp. „Wiehnachten to huus“ das war früher erst, wenn sich die Eisblumen an den Fenstern bildeten und nicht wie heutzutage  bereits im September,  wenn in den Supermärkten weihnachtliches Gebäck und Süßigkeiten angeboten werden.  "Früher, das war damals, als es noch keine Frauen in der Feuerwehr, bei der Treibjagd oder beim  Weihnachtsbaumverkauf gab." " Als wir noch Kinder waren, lag der Schnee auch viel höher, aber da waren wir ja auch kleiner als heute" , so erzählte er. 
Mit heißem Punsch und Klönschnack ließen wir den gemütlichen Nachmittag ausklingen. Der einsetzende Schneefall trug zur weihnachtlichen Stimmung bei.

 

Die häufigsten Rechtsirrtümer im Alltag

Am 08.11.2017 trafen sich die Landfrauen aus Sankelmark mal wieder in Bilschau-Krug. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken hielt Tanja Ludwig von der Verbraucherzentrale Kiel einen Vortrag über die häufigsten Rechtsirrtümer im Alltag. Ganz alltägliche Situationen im Supermarkt wurden rechtlich beurteilt. So ist z.B. das Probieren in der Obst- und Gemüseabteilung nur an einem dafür vorgesehenen Probierstand erlaubt. Die Ware durch Anfassen zu prüfen ist erlaubt, das Öffnen der Verpackungen allerdings nicht, außer bei Non-Food Artikeln. Frau Ludwig erklärte die Bedeutung des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum). Wir erfuhren, dass Händler nicht verpflichtet sind Beträge mit mehr als 50 Münzen anzunehmen. Ein großes Thema sind immer wieder Garantieleistungen. Bei Mängeln hat der Kunde erst ein Recht auf Nachbesserung, wenn das nicht zum Erfolg führt, ist ein Rücktritt vom Vertrag möglich und schließlich bekommt der Kunde das Geld zurück, wobei auch ein Gutschein akzeptiert werden muss. Viele Geschäfte sind beim Umtausch kulant, weil sie den Kunden nicht verlieren wollen. Die Zuhörer wurden in die Rechtsfindung mit einbezogen. Durch teils eigene Erfahrungen konnten auch gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.
Bei Verträgen am Telefon ist wichtig zu wissen, dass ein Widerruf innerhalb von 14 Tagen möglich ist. Auch mündliche Verträge sind gültig. Das Problem ist aber immer der Nachweis.
Bei Verträgen im Internet werden grundsätzlich mindestens 3 verschiedene Bezahlarten angeboten (Vorkasse, auf Rechnung, PayPal, Lastschrift u.a.). Bei sog. fake-shops (betrügerische Online-Shops) gib es meist nur eine Bezahlmöglichkeit, nämlich Vorkasse. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Solche „schwarzen Schafe“ können beim Bundesverband der Verbraucherzentralen gemeldet werden.
Die lebhafte Beteiligung zeigte, dass das Thema von großem Interesse war. Abschließend wies die Referentin auf die Verbraucherzentralen vor Ort (hier: Flensburg) hin, die beratend tätig sind.

 

Wennschon, dennschon“
Am 26. Juni 1957 wurde der Landfrauenverein Sankelmark in der Grenzakademie
gegründet. Somit kann der Verein auf eine 60-jährige Geschichte zurückblicken.
Waren es früher überwiegend Bäuerinnen, so sind heute Frauen aus allen möglichen
Berufen Vereinsmitglieder. Viele Veranstaltungen fanden seit der Gründung statt.
Besonders in Erinnerung bleiben vor allem die mehrtägigen Reisen, die alle 2 Jahre
stattfinden.
Anlässlich des 60. Jubiläums besuchten die Landfrauen, teils mit Partner, am 20.
Oktober 2017 im Bürgerhaus in Harrislee die neue Bühnenshow von Broschmann
und Finke. Das Programm „Wennschon, dennschon“ brachte kurzweilige
Unterhaltung mit Musik, Geschichten, Gags und Parodien. Kaum einer hatte vor der
Pause einmal auf die Uhr geschaut.
Bei der abwechslungsreichen Show war für jeden etwas dabei. Die drei Akteure
Michael Wempner, Dirk Magnussen und Holger Obbelode spielten für und mit ihrem
Publikum. So wurden wir z.B. von einem „BroFi“ in die Kunst des Schattenspiels
eingeführt und selbst ein Knie betrachten wir seit dem mit anderen Augen. Alle hatten
Spass.
In der Pause war für uns in einem separaten Raum eine Sektbar aufgebaut und wir
stießen nach einer kurzen Ansprache unserer 1. Vorsitzenden Frauke Janssen an
auf das Bestehen des Vereins und auf das was die Zukunft noch bringen wird. Wir
hoffen, dass auch weiterhin neue Mitglieder den Weg zu uns finden und dass der
Verein aufrecht erhalten werden kann.

 

Fahrt ins Noldemuseum

Nachdem die für den 13.09.2017 geplante Fahrt nach Seebüll aufgrund der Unwetterwarnung abgesagt werden musste, machten sich die Landfrauen aus Sankelmark am 02.10.2017 mit dem Bus auf den Weg von Jarplund über Oeversee nach Seebüll.  2017 ist der 150. Geburtstag des wohl bekanntesten deutschen Impressionisten Emil Nolde, der 1867 als Emil Hansen geboren wurde. Aus Anlass des Jubiläumsjahres zeigt die Ausstellung "Meisterwerke" in Seebüll die Entwicklung von den Anfängen des Malers bis zu seinen späten Werken.
In zwei Gruppen wurden wir durch die Ausstellung geführt, die sich in dem ehemaligen Wohnhaus mit Atelier des Künstlers befindet. Anregungen für seine Malereien fand er unter anderem in dem eigenen Garten. Dort befindet sich ein kleines Strohdachhaus, das er sein "Seebüllchen" nannte. Die Wege in der Gartenanlagestellen die Initialen A für Ada, seiner ersten Frau und E für Emil dar.

Teile der Ausstellung sind konstant und andere Teile wechseln jährlich. In seinen Bildern malte Nolde die See und bewegte Wolken stets mit intensiven Farben. In der religiösen Abteilung stellte er das Leben Christi dar. Durch die Museumsführerinnen wurden wir auf diverse Details in den Bildern hingewiesen.

Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung wartete in Stedesand im "Cafe Zauberbuche", dem ehemaligen Pastorat, eine Kaffeetafel auf uns. Aus einer Auswahl von Torten durften wir uns jeweils selbst ein Stück aussuchen, wobei sich die "Wanderdüne" besonderer Beliebtheit erfreute.

 Das Wetter hatte es auch an diesem Tag nicht unbedingt gut mit uns gemeint, Wind und Regen hielten sich jedoch immer dann zurück, wenn wir den Bus verlassen hatten, so dass wir am späten Nachmittat zufrieden nach Hause fuhren.

 

Tagesfahrt des Landfrauenvereins Sankelmark ins Travetal und zum Kleverhof

Schon um 7.30 h begann am 11. Juli unser Ausflug. 39 erwartungsvolle Frauen ließen sich entspannt und gespannt auf die Tour ein. Unsere Fahrt führte nach Bad Oldesloe, wo Margot Danger (Gästeführerin vom Landfrauenverband) zustieg. Unser erstes Ziel war Bad Oldesloe (Kreisstadt Storman). Auf dem Weg dorthin passierten wir das Herrenhaus Blumendorf, das der Familie Jänisch gehört. Ihre Wurzeln führen nach Holland. Der frühere Herr Jänisch war mit Claus von Amsberg bekannt und machte ein Treffen mit Beatrix (spätere Königin) möglich. Bad Oldesloe, was heute kein Bad mehr ist, hat ca. 22.000 Einwohner und beheimatet mehrere bekannte Firmen wie Hako, Minimax, Gloria Mehl und nicht zu vergessen Oldesloer Korn und eine bekannte Pferdeklinik, sogar von den Emiraten werden Pferde hierher gebracht zur Behandlung.

Bad Oldesloe liegt eigentlich auf einer Insel, umgeben von Trave und Weste, die an einer Biegung zusammen fließen. Man sagt: Wo Trave und Wetre sich küssen. Damals war das ein wichtiger Verkehrsweg für den Handel. Der Trave-Lübeck-Kanal, der sich anschloss, war eine wichtige Verbindung zu Hamburg und Lübeck Die Stadt wird auch „Klein Venedig“ genannt, da acht Brücken über diese Wasserwege führen; sehr romantisch. Im 11. Jahrhundert wurde Bad Oldesloe das erste Mal erwähnt, bekannt durch die Salzförderung, die von Vicelin initiiert wurde. Er wollte die Stadt mit Mönchen christianisieren. Dazu benötigten sie Geld. Leider machte Heinrich der Löwe ihnen einen Strich durch die Rechnung, da er seine Salzförderung in Lüneburg hatte. Somit wurde hier nur in den Jahr 1148 – 1153 Salz gefördert.

Nach einem Brand wurde die Altstadt 1798 wieder aufgebaut. Ein Platz für Veranstaltungen ist vom Stadthaus, dem Rathaus, der ehemaligen Kaiserliche Post umgeben. Der Gänseliesel-Brunnen, verziert mit Karpfen bildet den Mittelpunkt. An der ehemaligen Mühle rattert noch das Mühlenrad. Weiter führte uns der Weg an der Peter-Pauls-Kirche von 1757 vorbei , die auf einem Hügel steht, um damals Schutz vor dem ansteigenden Wasser der Westre und Trave bot. Der Turm wurde im Jahre 1886 hinzugefügt.

Nach einer interessanten Stadtführung stärkten wir uns im „Kalkgraben“ in Reinfeld.

An Karpfenteichen (Reinfeld ist die „Karpfenstadt“) führte uns der Weg zur Kirche nach Zarpen. Am größten Teich steht ein Denkmal für Matthias Claudius (ein Halbmond auf Sockel) für das bekannteste Lied von ihm: Der Mond ist aufgegangen.

An der Kirche von Zarpen (1250 erbaut) mussten wir einen Regenschauer abwarten, bevor der Küster uns mit Glockengeläut empfing. Wir traten in eine sehr schöne Kirche mit Kreuz-Rippen-Gewölbe, das 1936 freigelegt und restauriert wurde. Drei Glocken hängen im Kirchturm. Die Orgel ist eine „Marcussen-Orgel, das geschnitzte Taufbecken Aeine Schenkung eines Tischlers aus Zarpen.

Unser nächstes Ziel war der Kleverhof in Elmenhorst, wo wir sehr freundlich empfangen und in die Gewächshäuser geleitet wurden Hier konnten wir die unterschiedlichsten Tomatensorten bestaunen: groß, klein, gelb. lila. Es handelt sich bei dem Klever-Hof um einen Familien betriebenen Demeter-Hof. Er wird in der dritten Generation bewirtschaftet, ab 2009 allerdings erst als Demeterhof. Wir erfuhren, dass die ersten Tomaten von den Inkas angepflanzt wurden, Columbus hat diese dann nach Europa gebracht. Der Kleverhof kümmert sich um den Erhalt der ca. 300 verschiedenen Tomatensorten. Der Verkauf wird lediglich über den Hofladen betrieben. Ein großes Hotel aus Hamburg ist jedoch auch von Zeit zu Zeit Kunde hier.

Nach einem schmackhaften Kuchenbüfett (alles „Bio“) besuchten wir noch das kleine Museum und hatten danach Gelegenheit, im Hofladen noch „etwas Geld zu lassen.“

Gegen 19 Uhr war unsere abwechslungsreiche Tagestour beendet – alle waren zufrieden!